Klimakollaps und Postwachstums-Imperativ



Wir wissen, dass die globalen Emissionen bis 2030 halbiert und bis 2050 auf Null gesenkt werden müssen, um den Klimakollaps noch zu verhindern. Empirisch lässt sich belegen, dass diese Entwicklung mit einem anhaltenden Wirtschaftswachstum auf globaler Ebene unvereinbar ist. Vielmehr müssen die reichen Nationen ihren Energieund ihren Ressourcen- und Materialverbrauch aktiv reduzieren, um den notwendigen schnellen Übergang zu erneuerbaren Energien zu vollziehen. Doch wie sieht eine Postwachstums-Gesellschaft aus? Wie kann sie erreicht werden? Und was bedeutet das für das Leben des Menschen im Anthropozän?

Dr. Jason Hickel ist Anthropologe, seine Forschungsschwerpunkte sind globale Ungleichheit, Post-Wachstum und ökologische Ökonomie. Er ist Autor einer Reihe von Büchern, zuletzt Die Tyrannei des Wachstums. Er schreibt regelmäßig für The Guardian, Al Jazeera und Foreign Policy, ist Mitglied der Labour Party Task Force für internationale Entwicklung und Mitglied der Lancet-Kommission für Reparationen und Umverteilungsgerechtigkeit. Er ist Fellow der Royal Society of Arts.

Die Veranstaltung ist auf Englisch mit deutscher Simultanübersetzung / The talk will be held in English with a simultaneous translation into German.

In Kooperation mit BRAVE NEW EUROPE, Oxi, Netzwerk Plurale Ökonomik und Euro Akademie Berlin

Einen schönen Bericht über Hickels neuestes Buch gab es auf Deutschlandfunk Kultur

 

Mathew D. Rose
Kosten: 2,00 Euro

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